Vor 20 000 Jahren gab es die ersten Gewerbetreibenden und Rentierjäger in Bönningstedt
Vor 12 000 Jahren lebten Jägervölker in Bönningstedt
Vor 7 000 Jahren erste Sesshaftigkeit der Menschen
Vor 5 000 Jahren begannen Ureinwohner mit Ackerbau und Viehzucht.
Vor 2 000 Jahren wurde ein Tongefäß hergestellt, das hier gefunden wurde und nun im Altonaer Museum steht.
1369: Erste urkundliche Erwähnung Bönningstedts
1700: Erste Anfänge unseres Schullebens
1832: Bau der ersten Straße mit fester Steinunterlage von Eidelstedt nach Kiel. Aufstellung von Meilensteinen an ihrer Westseite mit den Initialen des dänischen Königs
1884: Die erste Bahn fuhr durch Bönningstedt
1912: Bahnlinie in die Feldmark verlegt
1912: Erster elektrischer Strom
1880 - 1920: Im Eisteich wurde Eis hergestellt
1929 - 1934: Der Eisteich war Badeanstalt
1942: Zusammenschluss der beiden Orte Bönningstedt und Winzeldorf
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1958: Gründung der evangelischen Kirchengemeinde Bönningstedt und Einweihung des Gemeindehauses
1970: 600-Jahr-Feier in Bönningstedt
1980: Einweihung des Sport- und Freizeitzentrums an der Ellerbeker Straße
1983: Bönningstedt bekommt ein Wappen
1984: Verschwisterung mit der englischen Partnerstadt Seaford in East Sussex
1987: Einweihung des Ortszentrums, des Bönningstedter Marktes
1991: Verschwisterung mit Crivitz in Mecklenburg-Vorpommern und mit Rachoni / Insel Thassos, Griechenland
1993: Änderung der Postleitzahl von 2087 in 25474
1994: Einweihung der neuen Feuerwache und des neuen Bauhofes
1997: Einweihung des Kirchturms
2000: Die evangelische Kirchengemeinde heißt nun Simon-Petrus-Kirchengemeinde
Funde aus der Vorzeit beweisen, dass schon vor 20 000 Jahren Rentierjäger im Gebiet von Bönningstedt ihre Zelte aufgeschlagen haben. Aus der jüngeren Steinzeit (3 000 bis 1 700 v. Chr.) stammen sauber geschliffene Steinbeile und Dolche aus Feuerstein, die im Gebiet des heutigen Friedhofs gefunden wurden. In dieser Zeit sind Bönningstedts Ureinwohner sesshaft geworden, haben Hütten gebaut und sich als geschickte Töpfer erwiesen. Scherben eines 46,5 cm hohen Tongefäßes sind von Experten sorgfältig wieder zusammengefügt worden. Es ist im Altonaer Museum zu besichtigen. Im Ortsteil Rugenbergen fand man gut erhaltene steinerne Mahlmulden und Reibesteine.
Altertumsforscher halten Orte, die auf -stede (stedt) enden, für dörfliche Ansiedlungen einheimischer Sachsen. Erste urkundliche Erwähnung fand der Ortsteil Winzeldorf im Jahre 1369, als der Graf von Holstein, Otto von Schauenburg, dem Kapitel der Hamburger Kirche eine jährliche Rente von zehn Mark aus den Dörfern Quickborn und Winzeldorf aussetzte.
Erinnerungen an den Zusammenschluss: Die Inschrift des Findlings am Amtspark verweist auf das Jahr 1942, als Bönningstedt und Winzeldorf ein Dorf wurden. Die Wappen von Bönningstedt und Seaford wurden später hinzugefügt.
Winzeldorf und Bönningstedt wurden 1942 zu Bönningstedt zusammengelegt. Ein Stein im Amtspark erinnert daran. Der von den politischen Parteien in Bönningstedt unternommene Versuch, mit den anderen beiden Gemeinden im Amtsbereich Bönningstedt, Hasloh und Ellerbek, eine Großgemeinde zu bilden, ist 1976 gescheitert. Im Amt Bönningstedt arbeiten die drei Gemeinden gut zusammen.
Seit 1984 ist Bönningstedt mit der englischen Stadt Seaford in East Sussex verschwistert, seit 1991 mit der griechischen Gemeinde Rachoni auf der Insel Thassos und mit der Stadt Crivitz in Mecklenburg-Vorpommern.
Auch in anderer Hinsicht ist die Gemeinde international: In ihr leben Menschen vieler Nationalitäten. Am stärksten vertreten sind die Griechen, deren Veranstaltungen längst zu einem festen Bestandteil des dörflichen Lebens geworden sind.
Die Weltuhrzeiten kann man am Schulzentrum Rugenbergen, einer Realschule mit Hauptschulteil, an der Ellerbeker Straße ablesen.
Die Schilder am Markt zeigen die Entfernungen zu den Partnerorten: Seaford 896, Crivitz 148 und Rachoni 2 599 Kilometer.